das erinnert mich an meine ersten geländeerfahrungen mit meinem ersten motorrad, eine yamaha dt175mx.
ein kumpel und ich hatten uns zeitgleich je eine gekauft und haben damit in einer nahegelegen kiesgrube unsere ersten geländeerfahrungen gesammelt.
die gabelstandrohre ragten serienmässig ca20-25mm aus der oberen gabebrücke heraus.
weils höher war und damit geiler aussah kamen wir irgendwann auf die idee, die gabeln komplett herauszulassen, dh standrohr bündig mit oberkante gabelbrücke.
nach einem zünftigen tag mit allerlei sprungeinlagen fiel uns nach getanem werk die merkwürdige chopperoptik unserer mopeds auf.
bei genauerem hinsehen sahen wir, daß sich die standrohre unter der unteren gabelbrücke nach vorne gebogen hatten
unser yamahahändler ließ uns natürlich abblitzen, als wir neue standrohre auf garantie verlangten
also haben wir die standrohre in den gabelbrücken um 180° gedreht und ab gings über die sprunghügel

mit einem mitgenommenen haarlineal prüften wir die standrohre und als sie wieder gerade waren (ging relativ schnell) schoben wir die standrohre auf den ursprünglichen zustand raus.
kaum zu glauben, daß sich die paar milimeter dermassen aufs biegemoment der gabel ausgewirkt haben.
achso, die 175er haben wir ein paar wochen später verkauft und uns xt500 geholt
ich will hier nicht den bedenkenträger raushängen lassen.
ich finde, es ist eine lustige geschichte, die man mal zum besten geben kann.
ich denke die wenigsten werden mit ihrer verlängerten gabel meterhohe sprünge machen.
gruß
jürgen