Verschlucken im oberen Drehzahlbereich
Verfasst: Sa Mär 03, 2018 10:38
Hallo Kollegen,
meine 86er 1U6 hat leider seit letzem Sommer ein kleines Problem. Sie verschluckt sich im im oberen Drehzahlbereich - ab ca. 4000 U/min. Je mehr Last, also Gas, desto schlimmer. Ich hatte den Eindruck, dass es auch schlimmer, je heißer es war, aber das kann auch Zufall sein, weil es halt grade bei einer Ausfahrt im Hochsommer war.
Ich würde gerne auf diesem Thread aufbauen, da es möglicherweise damit zusammen hängt:
https://www.xt500.org/68eustw03ihkmsez/ ... =2&t=11530
Die XT ist bis auf folgendes original: dickerer Krümmer (mit Originalauspuff) und K&N Lufi.
Vergaser wurde ultraschallgereinigt, Schwimmerstand ist ok. Kerze neu. Alle Schläuche und Ent- bzw. Belüftungen geprüft. Lufikasten auf die üblichen Risse geprüft. Nach meiner Meinung kommt auch genug Sprit aus der Ablaßschraube der Schwimmerkammer, wenn man aufdreht. Ventile sind eingestellt. Die Steuerkette war bisschen locker zu dem Zeitpunkt - kann mir aber nicht Vorstellen, dass es damit waas zu tun hatte. Es gab keine mechanischen Geräusche. Der Fliehkraftversteller ist gangbar und geölt. Kontaktabstand ist ok. Kondensator ist von der Laufleistung her so gut wie neu (aber schon ein paar Jahre alt, die Kontakte sind aber nicht verbrannt). Die ist Zündung auf "F" im Leerlauf eingestellt , aber da ist mir was aufgefallen. Ich hatte schon mal Probleme mit dem Fliehkraftbersteller in obigem Thread gepostet. Wenn ich die Drehzahl auf 3000 U/min erhöhe fluchtet die Frühzündungsmarkierung halbwegs. Erhöht man weiter so auf 3500 macht das mehr Frühzündung (ca. 7° - plus-minus... ist geschätzt). Sollte ich die Zündung so einstellen, dass bei 3500 U/min die Frühzündungsmarkierung fluchtet und die Leerlaufstellung ignorieren. Oder ist das was defekt?
Außerdem startet sie selbst bei Minusgraden ohne Choke. Da stimmt doch was nicht? Sobald ich etwas mehr als nur ganz wenig den Choke-Hebel drücke säuft sie sofort ab. Hab den Choke-Kolben mal ausgebaut. Man sieht, dass der Kunststoff-Sitz unten sich eingedrückt hat. Das Messing weist leichte Schleifspuren auf. Den O-Ring in der Befestigungsmutter hatte ich neu gemacht. Die Gummitülle nicht. Ist aber noch halbwegs weich. Ich sehe da keinen besonderen Verschleiß. Ist das sehr empfindlich? Sollte man einen Reparaturkolben einsetzen?
Sonst ist mir nur aufgefallen, dass die Kurbelwelle axial nicht mehr fixiert ist. Man kann sie also am Rotor axial bewegen. Lagersitz ausgeschlagen. Sie läuft aber bis auf obiges gut, also lass ich das erst mal. Denke nicht, dass das mit dem Fehler was zu tun hat, aber man weiß ja nie...
Ich würde mich über Eure Meinungen freuen... Veilen Dank schon mal.
Grüße
Udo
meine 86er 1U6 hat leider seit letzem Sommer ein kleines Problem. Sie verschluckt sich im im oberen Drehzahlbereich - ab ca. 4000 U/min. Je mehr Last, also Gas, desto schlimmer. Ich hatte den Eindruck, dass es auch schlimmer, je heißer es war, aber das kann auch Zufall sein, weil es halt grade bei einer Ausfahrt im Hochsommer war.
Ich würde gerne auf diesem Thread aufbauen, da es möglicherweise damit zusammen hängt:
https://www.xt500.org/68eustw03ihkmsez/ ... =2&t=11530
Die XT ist bis auf folgendes original: dickerer Krümmer (mit Originalauspuff) und K&N Lufi.
Vergaser wurde ultraschallgereinigt, Schwimmerstand ist ok. Kerze neu. Alle Schläuche und Ent- bzw. Belüftungen geprüft. Lufikasten auf die üblichen Risse geprüft. Nach meiner Meinung kommt auch genug Sprit aus der Ablaßschraube der Schwimmerkammer, wenn man aufdreht. Ventile sind eingestellt. Die Steuerkette war bisschen locker zu dem Zeitpunkt - kann mir aber nicht Vorstellen, dass es damit waas zu tun hatte. Es gab keine mechanischen Geräusche. Der Fliehkraftversteller ist gangbar und geölt. Kontaktabstand ist ok. Kondensator ist von der Laufleistung her so gut wie neu (aber schon ein paar Jahre alt, die Kontakte sind aber nicht verbrannt). Die ist Zündung auf "F" im Leerlauf eingestellt , aber da ist mir was aufgefallen. Ich hatte schon mal Probleme mit dem Fliehkraftbersteller in obigem Thread gepostet. Wenn ich die Drehzahl auf 3000 U/min erhöhe fluchtet die Frühzündungsmarkierung halbwegs. Erhöht man weiter so auf 3500 macht das mehr Frühzündung (ca. 7° - plus-minus... ist geschätzt). Sollte ich die Zündung so einstellen, dass bei 3500 U/min die Frühzündungsmarkierung fluchtet und die Leerlaufstellung ignorieren. Oder ist das was defekt?
Außerdem startet sie selbst bei Minusgraden ohne Choke. Da stimmt doch was nicht? Sobald ich etwas mehr als nur ganz wenig den Choke-Hebel drücke säuft sie sofort ab. Hab den Choke-Kolben mal ausgebaut. Man sieht, dass der Kunststoff-Sitz unten sich eingedrückt hat. Das Messing weist leichte Schleifspuren auf. Den O-Ring in der Befestigungsmutter hatte ich neu gemacht. Die Gummitülle nicht. Ist aber noch halbwegs weich. Ich sehe da keinen besonderen Verschleiß. Ist das sehr empfindlich? Sollte man einen Reparaturkolben einsetzen?
Sonst ist mir nur aufgefallen, dass die Kurbelwelle axial nicht mehr fixiert ist. Man kann sie also am Rotor axial bewegen. Lagersitz ausgeschlagen. Sie läuft aber bis auf obiges gut, also lass ich das erst mal. Denke nicht, dass das mit dem Fehler was zu tun hat, aber man weiß ja nie...
Ich würde mich über Eure Meinungen freuen... Veilen Dank schon mal.
Grüße
Udo