Beitragvon Goldhamster » Di Aug 11, 2026 19:20
Moin XT500-Kicker/Innen!
Zusammenfassend möchte ich Euch nochmal von der Übergabe des Tombola-Erlöses am 4.8. im Kinderheim (MEF) in Golbey berichten:
Sonja, Catherine & ich sind im Kinderheim von Madame Bedel und zwei leitenden Mitarbeitern empfangen worden und die Heim-Kantine hatte uns eine Empfangs-Essen zubereitet. Am Tisch daneben, saßen 6 Kinder zwischen 2-3 Jahre alt, die jeden Tag zum Mittagessen in die Einrichtung kommen, damit sie eine regelmäßige, warme und nährreiche Mahlzeit erhalten - die Eltern können das derzeit nicht umsetzen.
Während des Essens wurden wir über die Einrichtung umfassend informiert.
Zur Zeit befindet sich das Gebäude und das weitläufige Gelände im Um/Neubau und soll in 2.5 Jahren fertiggestellt werden (Architekten Entwurf im Anhang).
In dieser regionalen Zuständigkeit (offenbar knapp größer ein ein ländlicher Landkreis bei uns), werden 1400 Kinder (!) betreut, davon 800 außer Haus durch ambulant-arbeitende ErzieherInnen und Sozial-ArbeiterInnen.
Das Gebäude hat die Größe eines Krankenhauses und es arbeitet sehr viel Fachpersonal dort.
Es war sauber und aufgeräumt und den Umbau-Umständen und in Bezug auf das Gebäude-Alter sehr gut strukturiert.
Für den Neubau müssen allerdings zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen eingeplant werden, weil es immer wieder zu Zwischenfällen mit Eltern kommt.
In der Nacht zuvor wurde dort ein Kind geboren. Da die Eltern beide minderjährig sind, werden Sie dort leben, bis sie volljährig sind und es eine bessere Option gibt.
Das MEF hatte noch nie zuvor (!) eine Spende erhalten und man war sehr interessiert, wie wir auf diese Einrichtung gekommen sind. Spoiler: Sonja hatte das Heim im Internet gefunden und das Qrga-Team fand die Idee super.
Wie auch schon in den e-mails zuvor, wurden wir mit Dank überschüttet und man überreichte uns Bilder, die die Kinder für uns gemalt hatten - die ganz Kleinen mit Hand-Abdrücken (Anhang).
Die Geschichten einzelner Schicksale aus dem täglichen Ablauf im Heim dazu, trieben uns Pipi in die Augen. Es ist nicht leicht zu verstehen, warum es solche Situationen im 21. Jahrhundert in Europa gibt. Ebenso wie in Deutschland, wird in solchen Einrichtungen das Budget immer weiter gekürzt und zeitgleich steigt der Bedarf an benötigten Plätzen und Personal.
Viele dieser Kinder, werden bis zum 18. Lebensjahr dort sein.
Frau Bedel überreichte uns eine Urkunde für die europäischen XT500-Fahrer & Fahrerinnen (Anhang mit Google übersetzt).
Der Wunsch des Heimes, den Betrag in Einkaufsgutscheinen zu überreichen, scheiterte an vielen kleinen Dingen - jedoch Madame Bedel ist offenbar in in Ihrem Amt so einflussreich, dass sie telefonisch in einer 3/4 Stunde die Formalitäten für eine Bargeld-Übergabe direkt an das Heim, ohne Abzüge, aufgeteilt in 8 Abteilungen anordnen konnte (Beleg dazu liegt mir vor). Nun dürfen die Abteilungen, ohne Formalitäten mit den Teilbeträgen das machen, was sie für richtig und wichtig erachten - ganz ohne Vorgesetzte und Formalitäten.
So sollte es doch auch sein.
Wir drei fühlten uns auf der Rückreise von dem Spenden-Ziel der Tombola-Erlöse bestärkt - niemand anderes hätte unsere Spenden so sehr verdient, wie diese Einrichtung!
Der Dank geht nochmal an Wulff Peppmüller, Daniel von Kedo/Fa. Kedo, Tom & Fabi und Euch, die sich nicht nur in dieser Aktion als eine sehr gute Solidar-Gemeinschaft gezeigt haben und Catherine & Peter, die die Sprachhürden dazu aller bestens gedolmetscht haben. Uns verbindet doch längst viel mehr, als die alten Kisten, oder? LG Björn
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Dateianhänge
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- Urkunde übersetzt
- k-Urkunde-Übersetzt.jpg (74.25 KiB) 113 mal betrachtet
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- symbolischer Check
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- Neubau MEF Entwurf
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- Kinder-Danke-Bilder MEF
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- gemeinsames Essen MEF