Rost im Stahltank

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Andy
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Rost im Stahltank

Beitragvon Andy » So Okt 17, 2004 13:43

Sollte ein Stahltank von innen Rostig sein hilft Austrommeln.
Dafür nimmt man sich am besten Erbsengroße Kieselsteine (1-2 Handvoll) und Diesel. Die Steine und den Diesel (ca.100-200ml) oben rein (Benzinhahn nicht vergessen abzubauen und Löcher abdichten) Tankdeckel drauf und nun 10-15 min. schütteln (wie beim Cocktail). Das Gemisch danach, am besten durch ein Sieb, in ein altes Gefäß schütten. Sieb deshalb, dann kann man die Kieselsteine noch mal verwenden. Diesen Vorgang sollte man mit frischem Diesel 3-4 mal wiederholen.
Dann ist der Tank von innen wieder Rostfrei.
Gruß andy
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Beitragvon kib » So Okt 17, 2004 20:44

:?:
Und dann....??

Ich habe im Moment das gleiche Problem mit meinem Stahltank!!
Deine "Entrostmethode" hört sich sehr gut an, aber wie und womit versiegle ich den Tank danach??

Falls Du dafür auch noch ein Hausmittel weißt, lass es mich wissen!

Danke im Voraus,
Gruß Karsten 8)
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Andy
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Rost im Stahltank

Beitragvon Andy » Mo Okt 18, 2004 13:10

Also, ich habe meinen Tank seitdem (über 2 Jahre, im Winter draußen, keine Garage) nur mir Benzin befühlt und auch keine erkennbaren Probleme mit Rost. Ich halte die Variante für Preiswert und Gut.

Aber es gibt da bei MGH ein Mittelchen, wo ich aber nicht weiß ob es was taugt, da ich es nicht selber noch nicht ausprobiert habe. Im allgemeinen verkauft MGH aber keinen Schrott.

http://www.mgh-shop.de/produkte/zubehoe ... ierung.htm
Gruß andy
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xt77
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Beitragvon xt77 » Mo Okt 18, 2004 13:17

Zuletzt geändert von xt77 am Mi Mai 18, 2005 14:53, insgesamt 1-mal geändert.

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Beitragvon Andy » Mo Okt 18, 2004 13:28

Das Blei radiert dann auf dem Stahl und bildet so eine Schutzschicht.
Ich vermute aber das die Schutzschicht aus Blei sich im Benzin löst und der Bleifreie Sprit dann zu Verbleitem wird.
Woher man das Blei bekommt weiss ich so aus dem Hut nicht, wilder Westen? oder mal beim Reifenhaendler des Vertrauens nach alten Gewichten fragen.
Oder aber das Bleiband aus der Gardine klauben.
Gruß andy
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Beitragvon steamhammer » Mo Okt 18, 2004 13:32

Woher man das Blei bekommt weiss ich so aus dem Hut nicht, wilder Westen?
Gruss xt77
So ähnlich :D

Irgendwo habe ich mal gelesen, daß sich ein Besuch beim Schießsportverein (Luftgewehr-Projektile) lohnen könnte. Oder im Modellbau-Laden. Flugzeuge werden mit Bleigewichten austariert.

Oder den Rost nicht so eng sehen. Mir ist noch kein Stahltank durchgerostet und dank zusätzlichem Filter auch noch kein Vergaser mit Rost verstopft.

Gruß..............Steffen

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Beitragvon supers0nic » Mo Okt 18, 2004 13:42

Gruß

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Beitragvon Andy » Mo Okt 18, 2004 13:50

Oder den Rost nicht so eng sehen. Mir ist noch kein Stahltank durchgerostet und dank zusätzlichem Filter auch noch kein Vergaser mit Rost verstopft.
Gruß..............Steffen
Sehe ich auch so.....und
dank zusätzlichem Filter
........ist immer von Vorteil.
Gruß andy
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Beitragvon action » Mo Okt 18, 2004 14:08

warum sollte sich das blei lösen. blei löst sich in benzin nicht auf. es gehen sicher auch lötzinnkugeln. aber wuchtgewichte sind auch keine schlechte idee.
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Beitragvon Mr. Polish » Mo Okt 18, 2004 14:50

Das Blei soll sich ja nicht lösen, sondern an der Stahlwand anhaften.
Gruss, Fabi
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Beitragvon action » Mo Okt 18, 2004 15:00

sag ich ja
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Beitragvon Mr. Polish » Mo Okt 18, 2004 15:49

sag ich ja
:gruebel:
Und warum willst Du dann statt Blei (sehr sehr weich, gibt `ne gute Beschichtung) Lötzinn (nicht ganz so weich) nehmen?
Gruss, Fabi
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Beitragvon action » Mo Okt 18, 2004 16:46

im lötzinn ist auch blei drin. ich will lötzinn nehmen weil mir das nix kostet
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Luftgewehr-Diabolos

Beitragvon xtcie » Mo Okt 18, 2004 19:49

So, ... guten Abend zusammen, nun mal mein Senf zur Bleigeschichte:

Die Luftgewehr-"kugel", eigentlich haben die aber eine ganz andere Form, verformen sich beim Auftreffen auf den Kugelfang und erhalten dann scharfe Kanten.
Den Rost im Tank kann man mit diesen gebrauchten sogenannten "Diabolos" ganz hervorragend entfernen, denn die scharfen Kanten kratzen den Rost vom Blech und überziehen das Blech gleichzeitig mit einer dünnen Bleischicht. Das ist das meines Wissens und Erfahrung nach ultimative Verfahren.
Auswuchtgewichte oder größere Kaliber als 4,5mm sind aber zu groß, um in die Ecken zu kommen.

Vorteilhaft ist auch die "kleine" Körnung des Schabgutes. Ein gewisser Bleiüberzug des Blechs ist für den Treibstoff absolut unschädlich, denn es ist ja metallisches Blei.
Sportschützenvereine sammeln den Inhalt der Kugelfänge, da die Luftgewehr-"munition" eine hochwertige Bleilegierung ist, mit der man andere, energiereichere Kaliber gießen kann. Einfach fragen und ich glaube, das gibt´s umsonst (Es sei denn, der Schrottpreis hat nun auch bei Weichmetallegierungen angezogen)

Ich hoffe, daß der Senf das Würstchen noch nicht verpaßt hat,
Gruß T.C.

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Beitragvon Fidi » Mo Okt 18, 2004 20:52

N'abend Mädel's

also mir gefällt die "Bleinummer" von T.C.
am besten, zumal dabei nicht X Liter Entsorgungsgülle
anfallen.
Dann den Tank in eine sehr sehr dicke Decke einnähen oder so
und wenn die Regierung mal zum Schuhe kaufen aus dem Haus ist,
ab damit in den Wäschetrockner evtl noch zweimal mit ne'm
halben Liter Sprit durch spülen, fertig

Gruß Fidi


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