
Geländefahrt Schönebeck 31.05.2008
- steamhammer
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Ich drücke euch die Daumen!
Tip: fragt Horst Bust, ob die Einfahrt zur Trialprüfung im Wald zu umfahren ist. Wenn er nein sagt, seht zu, daß ihr vor den anderen da durch kommt. Sonst gibt's 'n etwas längeren Stau, gleich in der ersten Runde......
Vielleicht komme ich mal vorbei und mache 'n paar Bilder. Ansonsten werde ich bei den angesagten Temperaturen eher sehr relaxed rumliegen und kühle Getränke zu mir nehmen.....

Gruß........Steffen
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MONKEYHEAT
War das eine Affenhitze!
Für eine Einstellungsfahrt bei noch winterlichem Kampfgewicht meinerseits leider zu viel. Die Pause nach Runde 3 mit einem nassen Handtuch auf dem Kopf musste heute seeeehr lange dauern.
Damit konnte ich einen Hitzschlag -wie bei einer Berliner Crossistin- deutlich abwenden. Welch gute Entscheidung für einen sorgenfreien Abend.
Und nächsten Mal werde vielleicht doch lieber mit ner kleinen "XT" antreten. Heute war mir mein Mopped zum ersten Mal zu groß, zu schwer und zu unhandlich für diesen Hummelberger Mäuserummel.
Auf die Trailprüfung wurde gänzlich verzichtet, es gab nur den Enduroteil und den Crossabschnitt. Meines Erachtens nur eine traurige Aneinanderreihung von Haarnadelkurven auf Trümmersteinpfaden.
Hat nich so´n Spaß gemacht!
Schon am Anfang gab es einige Teilnehmer, die sich kräftig auf die Nase gelegt hatten. Sieht nicht gut aus, wenn die alten Herren kopfüber von ihren Maschinen katapultiert werden. Zum Glück gab´s ja noch die Malteser, die schnellen Fußes schon nach einer Stunde die Trage brachten. Echtes Leiden für den schultergesprengten Sportskameraden.
Ansonsten zolle ich den alten Männern mit ihren zweitaktenden Emmen, KTM´s etc., die heute ins Ziel kamen ,großen Respekt.
So, und der Reichbech erzählt mal schön den Rest...
Gruß
SVENNO
Für eine Einstellungsfahrt bei noch winterlichem Kampfgewicht meinerseits leider zu viel. Die Pause nach Runde 3 mit einem nassen Handtuch auf dem Kopf musste heute seeeehr lange dauern.
Damit konnte ich einen Hitzschlag -wie bei einer Berliner Crossistin- deutlich abwenden. Welch gute Entscheidung für einen sorgenfreien Abend.
Und nächsten Mal werde vielleicht doch lieber mit ner kleinen "XT" antreten. Heute war mir mein Mopped zum ersten Mal zu groß, zu schwer und zu unhandlich für diesen Hummelberger Mäuserummel.
Auf die Trailprüfung wurde gänzlich verzichtet, es gab nur den Enduroteil und den Crossabschnitt. Meines Erachtens nur eine traurige Aneinanderreihung von Haarnadelkurven auf Trümmersteinpfaden.
Hat nich so´n Spaß gemacht!
Schon am Anfang gab es einige Teilnehmer, die sich kräftig auf die Nase gelegt hatten. Sieht nicht gut aus, wenn die alten Herren kopfüber von ihren Maschinen katapultiert werden. Zum Glück gab´s ja noch die Malteser, die schnellen Fußes schon nach einer Stunde die Trage brachten. Echtes Leiden für den schultergesprengten Sportskameraden.
Ansonsten zolle ich den alten Männern mit ihren zweitaktenden Emmen, KTM´s etc., die heute ins Ziel kamen ,großen Respekt.
So, und der Reichbech erzählt mal schön den Rest...
Gruß
SVENNO
- reichbech
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auweia!
mannomann, was ein mist! ca. 800m geschafft und dann kein mucks mehr. der schwierige start kam mir schon komisch vor, aber naja, die aufregung, die hitze, das ... . egal, es geht weiter. die ersten puckel mitgenommen, irgendwie läuft se komisch. was ist hier los? wo kommen die rillen her, wo geht eigentlich die piste lang? patsch, auf der nase gelegen. xt aus, der fuss klemmt, der schweiss tropft. ein stück weiterschieben, wird schon wieder anspringen. kick. nix. kick. nix. und so ging es weiter. mit anderer kerze, mit sprit. sie wollte mich nicht. aufgabe nach einer stunde.
aber auch meinen respekt an alle die die beendet haben (und sogar noch sauschnell unterwegs waren). was ich von der piste gesehen habe, kann ich nur svenno bestätigen. oder zitat des schimpfenden kawa- fahrers: "... Stoffwechselendprodukt, so ne Stoffwechselendprodukt! hätt ich das gewußt, hätte ich ne 125er trial mitgebracht!"
auch groß: duesi! standard-xt und wie ein uhrwerk rollt er durch. sauber.
so, nun ab in die werkstatt, fehler suchen.
aber auch meinen respekt an alle die die beendet haben (und sogar noch sauschnell unterwegs waren). was ich von der piste gesehen habe, kann ich nur svenno bestätigen. oder zitat des schimpfenden kawa- fahrers: "... Stoffwechselendprodukt, so ne Stoffwechselendprodukt! hätt ich das gewußt, hätte ich ne 125er trial mitgebracht!"
auch groß: duesi! standard-xt und wie ein uhrwerk rollt er durch. sauber.
so, nun ab in die werkstatt, fehler suchen.
- steamhammer
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Freue mich wirklich (warum eigentlich?

Ja, o.k., ist nicht grad flüssig zu fahren, aber irgendwie hat dieser Kurs etwas besonderes. Kann daran liegen, daß ich Horst echt prima finde und seine Bemühungen, diese Veranstalung immer wieder auf zu ziehen. Aber es ist -glaube ich- mehr.
Als ich die Veranstaltung, zusammen mit Frank und Ulli, das erste Mal gefahren bin, hab' ich mich einfach nur sauwohl gefühlt. Echt, ich war der letzte im Wald und kaum jemand hat mehr Runden gefahren ( danke nochmal an Frank, der mir die TT aufgehoben hat, als ich sie nicht mehr halten konnte

Blabla, jedenfalls freue ich mich für jeden, der dabei war. Auch, wenn ich wirklich ganz relaxed uns so........
Gruß............Steffen
- Frank M
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irgendwo findet jeder sein ganz persönliches Waterloo.
Für mich war Schönebeck 2004 meine erste richtige Geländesportveranstaltung. Genau die richtige Strecke um einem gänzlich untrainierten Heißsporn eine kleine Lektion in Sachen Selbsteinschätzung und Einteilung der Kräfte zu verpassen.
Die erste von sechs Runden natürlich gleich losgestürmt, mit dem Ergebniss, dass ich am Anfang der zweiten Runde schon kribbelnde Lippen hatte und sich Kreislaufprobleme anbahnten. Also Tempo gedrosselt und versucht, einen flüssigen und kräftsparenden Fahrstil zu finden. Leider zu spät.
Anfang Runde fünf nehme ich völlig dehydriert meine Umgebung nur noch schemenhaft war, kann aber am Rand der Strecke den Tagessieger ausmachen, der umgezogen und grinsend neben seinem bereits aufgeladenen Moped steht. Die folgenden Schlucke aus seiner angereichten Flasche haben mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Danke.
So frisch motiviert muss ich danach wohl doch weitergefahren sein, um die letzten beiden Runden hinter mich zu bringen. Nach diversen Stürzen mit auslaugenden Kickorgien habe ich die Trialprüfung dann auch mal ganz locker ausgelassen, bin immerhin in die Wertung gekommen und habe ohne nennenswerte Verluste überlebt.
Steffen war mittlerweile schon auf Autopilot und fuhr wie ferngesteuert einfach immer weiter. Drei Runden später (ich konnte schon wieder kontrolliert atmen und hatte alles ausgetrunken was trinkbar war) eierte Steffen wieder an die Transponderstation, schmiss die TT weg und sicherte sich die 9. Runde. Dann war die Zeit um.
Der darauffolgende Musklekater schlug alles, was ich bis dahin in dieser Richtung kennengelernt hatte. Hat jemand eine Ahnung was für ein jämmerliches Gefühl das ist, wenn man ohne fremde Hilfe fast nicht mehr vom Pott hochkommt...
War in jedem Fall eine gute Erfahrung, bei der ich viel gelernt habe.

Für mich war Schönebeck 2004 meine erste richtige Geländesportveranstaltung. Genau die richtige Strecke um einem gänzlich untrainierten Heißsporn eine kleine Lektion in Sachen Selbsteinschätzung und Einteilung der Kräfte zu verpassen.
Die erste von sechs Runden natürlich gleich losgestürmt, mit dem Ergebniss, dass ich am Anfang der zweiten Runde schon kribbelnde Lippen hatte und sich Kreislaufprobleme anbahnten. Also Tempo gedrosselt und versucht, einen flüssigen und kräftsparenden Fahrstil zu finden. Leider zu spät.
Anfang Runde fünf nehme ich völlig dehydriert meine Umgebung nur noch schemenhaft war, kann aber am Rand der Strecke den Tagessieger ausmachen, der umgezogen und grinsend neben seinem bereits aufgeladenen Moped steht. Die folgenden Schlucke aus seiner angereichten Flasche haben mir wahrscheinlich das Leben gerettet. Danke.
So frisch motiviert muss ich danach wohl doch weitergefahren sein, um die letzten beiden Runden hinter mich zu bringen. Nach diversen Stürzen mit auslaugenden Kickorgien habe ich die Trialprüfung dann auch mal ganz locker ausgelassen, bin immerhin in die Wertung gekommen und habe ohne nennenswerte Verluste überlebt.

Steffen war mittlerweile schon auf Autopilot und fuhr wie ferngesteuert einfach immer weiter. Drei Runden später (ich konnte schon wieder kontrolliert atmen und hatte alles ausgetrunken was trinkbar war) eierte Steffen wieder an die Transponderstation, schmiss die TT weg und sicherte sich die 9. Runde. Dann war die Zeit um.
Der darauffolgende Musklekater schlug alles, was ich bis dahin in dieser Richtung kennengelernt hatte. Hat jemand eine Ahnung was für ein jämmerliches Gefühl das ist, wenn man ohne fremde Hilfe fast nicht mehr vom Pott hochkommt...

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